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Pilzkontrolleure tragen eine grosse Verantwortung

Hans-Peter Neukom

Damit die Experten für das Prüfen der Pilze privater Sammler fit sind, bilden sie sich jedes Jahr weiter. So im Oktober 2014 in Muri bei Bern.

Für Sammler gibt es wohl kaum Schöneres, als mit einem Korb voll selbst gesammelten Schwämmen heimzukehren. Doch sind alle Pilze auch essbar? Keineswegs! Gerade Kenner wissen, dass zahlreiche Speisepilze giftige Doppelgänger haben. Und selbst wenn sie sich ihrer Ernte recht sicher sind, schätzen sie nicht nur die Rückversicherung durch den Pilzkontrolleur, sondern auch das anregende Fachsimpeln mit ihm. Eine passionierte Berner Sammlerin bringt es auf den Punkt: "Beim geringsten Zweifel lasse ich meine Pilze immer noch von einer ausgewiesenen Kontrollperson prüfen. Dies ist allemal sicherer als vor der Pilzmahlzeit ein Stossgebet zum Himmel zu schicken."

Wie wichtig diese Arbeit ist, belegen die rund 40 Kilogramm tödlich giftigen Knollenblätterpilze, die im letzten Jahr allein die Deutschschweizer Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleure aus dem privaten Sammelgut aussortiert haben. Diese Menge hätte gut 800 Pilzliebhaber töten können! Damit tragen Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleure nicht zuletzt dazu bei, hohe Therapiekosten einzusparen.

20 Jahre Pilzkontrolle

Die Weiterbildung und Generalversammlung der Pilzkontrolleure der Region Deutschschweiz fanden am Wochenende des 4. und 5. Oktobers 2014 im Hotel Sternen in Muri bei Bern statt. Organisatorin der Tagung war Liliane Theurillat, VAPKO-Präsidentin, unterstützt von Erich Herzig und Silvia Schiess, beide im Vorstand des Vereins für Pilzkunde Bern. Sowohl Organisation, Ablauf und Essen als auch die Räumlichkeiten liessen nichts zu wünschen übrig. Allen, die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön von Seiten der VAPKO. Verschiedene Mitglieder des Berner Pilzvereins waren für das Sammeln von Pilzen verantwortlich. Auch ihnen sei bestens gedankt.

"Für unsere Pilzbestimmungsübungen und den Pilztest brauchen wir immer eine stattliche Anzahl frischer Pilze, um die Weiterbildung überhaupt seriös durchzuführen", sagt Liliane Theurillat. Sie muss es wissen, denn nach zwölf Jahren tritt sie als Präsidentin der VAPKO zurück. Als Pilzkontrolleurin steht sie seit 20 Jahren im Dienst der Gemeinde Muri. "Auch in den nächsten Jahren werde ich dieses verantwortungsvolle Amt weiter ausüben", sagt die Pilzexpertin und ergänzt: "Bis jetzt macht mir die Tätigkeit viel Spass und es bereitet mir grosse Genugtuung, Sammlerinnen und Sammler vor unliebsamen Überraschungen zu bewahren." Vor allem schätzen Pilzler ihre Tipps: So lernen bereits kleine Pilznasen, dass alle Pilze wichtig für das Ökosystem Wald und keine Fussbälle sind.

Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleure an der VAPKO-Tagung in Muri beim Pilzbestimmen.

Fotos: Hans-Peter Neukom 

Fachkundlicher Teil

Pünktlich um 13 Uhr eröffnete die Präsidentin die Tagung. Anschliessend referierte Dr. Beatrice Senn-Irlet, Mykologin der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf, in einem spannenden Vortrag über Pilzfundlisten zum nationalen Datenzentrum für Pilze – welche Daten werden von wem für wen gesammelt und ausgewertet (siehe Kasten)?

Nach einer kurzen Pause machten sich die Pilzkontrolleure mit einschlägiger Fachliteratur, Lupe und Chemikalien daran, die von ihnen und dem Verein für Pilzkunde Bern gesammelten Pilze zu bestimmen. Dabei mussten die Teilnehmenden auch den Wert – "Speisepilz", "kein Speisepilz" oder "Giftpilz" – der jeweiligen Art notieren. Bei Bedarf standen ihnen VAPKO-Instruktoren beratend zur Seite. Für heikel zu bestimmende Arten betreute Christian Klee, Leiter VAPKO-Mik-Kurs, zusätzlich ein Mikroskop. Denn von den rund 5500 Grosspilzarten, die in unseren Wäldern und Fluren wachsen, gibt es solche, die ohne Mik nicht zu unterscheiden sind, denken wir nur an die Gattungen Rötling (Entolma) und Risspilz (Inocybe). Während der Pilzkontrolle können Pilze zwar nicht auch noch mikroskopisch bestimmt werden. Hier geht es vor allem darum, visuell rasch und sicher zu entscheiden, ob ein Pilz essbar oder giftig ist. Dabei gilt für den Kontrolleur das Motto: "Im Zweifelsfall nie."

Von den fleissigen Pilzkontrolleurinnen und -kontrolleuren wurden 204 Pilze mit deutschen und lateinischen Namen sowie dem Speisewert angeschrieben. Unter den bestimmten Pilzen waren auch einige nicht alltägliche Arten wie der Berindete Seitling (Pleurotus dryinus), der Violettgelbe Pfifferling (Cantharellus ianthinoxanthus) und der Rötende Gabelblättling (Cantharellula umbonata). Pilzkontrolleur August Kaiser meinte denn auch: "An dieser Weiterbildung sehe ich immer wieder Arten, die ich in unserem Kanton nur selten zu Gesicht bekomme." Stetige Weiterbildung sowie der Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen seien eben wichtig, – denn Genuss oder Verdruss liegen oft nahe beisammen.

Ob aber alle Pilze richtig bestimmt waren, zeigte die anschliessende Besprechung mit den Instruktorinnen Barbara Zoller und Rita Illien. Sie stellten den Bestimmenden ein gutes Zeugnis aus. Nur wenige fehlerhafte Bestimmungen wurden bemängelt.

Der Schärfliche-Ritterling (Tricholoma sciodes) wurde falsch als Gemeiner Erd-Ritterling (Tricholoma terreum) bestimmt. Hätte der Bestimmer eine Geschmacksprobe (nach gut einer Minute kauend brennend scharf) durchgeführt, dann wäre ihm schnell aufgefallen, dass es sich da um den makroskopisch ähnlichen Schärflichen-Ritterling handelt und nicht um den Gemeinen Erd-Ritterling. Dies sagt auch der Deutsche Name "Schärflicher" Ritterling eindrücklich.

Verwechselt wurde auch der Rotschuppige Raukopf (Cortinarius bolaris), welcher als Purpurfilzige Holzritterling (Tricholomopsis rutilans) angeschrieben wurde. Die Holzritterlinge aber haben immer sattgelbe und ausgebuchtete bis breit angewachsene Lamellen. Beim genaueren Betrachten hätten mindestens die aufsteigend schmal angewachsenen Lamellen und das rotbraune Sporenpulver, welches oft an den Cortinaresten der Haarschleierlinge zu beobachten ist, nicht in die Gattung Holzritterling führen sollen.

Pilztest

Während den Bestimmungsübungen konnten die Kontrolleurinnen und Kontrolleure wiederum den vom VAPKO-Kursleiter This Schenkel organisierten Pilztest absolvieren und so ihr Pilzartenwissen testen. Den Test bestanden schliesslich 27 Teilnehmende. Von den 20 aufgelegten Arten mussten mindestens 15 mit ihrem korrekten Speisewert bestimmt werden, und dies ohne Hilfsmittel. Vor der Pilzbesprechung ging This Schenkel kurz auf einige knifflige Arten ein, die beim Test auflagen. So etwa das kleinere Exemplar des giftigen Tiger-Ritterlings (Tricholoma pardalotum). Auch solche nicht typische Fruchtkörper mit wenigen dachziegelartigen schwarzen Schuppen, wie auch der giftige Faserige Tiger-Ritterling (Tricholoma filamentosum), mit faseriger Hutoberfläche, müssten bei der Pilzkontrolle erkannt werden. Vor allem einige essbare Erd-Ritterlinge stehen den beiden giftigen Arten makroskopisch nahe.

Der Kupferrote Gelbfuss (Chroogomphus rutilus) wurde von einigen mit seinem Bruder, dem Filzigen Gelbfuss (Chroogomphus helveticus), verwechselt. Dies aber sei nicht weiter tragisch, da beide Arten essbar sind, betonte This Schenkel.

Apéro und Bankett

Um 19 Uhr traf sich die Gesellschaft zum von der Gemeinde Muri in verdankenswerter Weise gespendeten Apéro. Dabei überbrachte Frau Daniela Pedinelli, Gemeinderätin des Ressorts Umweltschutz und Energie, die besten Grüsse der Gemeinde und betonte: "Muri könne sich glücklich schätzen, mit Liliane Theurillat, Pilzkontrolleurin für Muri, eine solch ausgewiesene Pilzfachkraft in ihren Reihen zu haben." Die Gemeinderätin wünscht der VAPKO auch künftig viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit im Dienste des Gesundheitsschutzes.

Anschliessend genoss die Festgesellschaft den kulinarischen Dreigänger: gebratene Felchenfilets mit bunten Salaten, Roastbeef mit Kartoffelgratin und Gemüse, und als Höhepunkt ein köstliches Dessertbuffet.
Während dem Bankette hob Musik-Allrounder Hansi Kolz die Stimmung unter den Anwesenden mit gekonnten musikalischen Tönen. Die Stimmung der Festgesellschaft war gut. Ein Abend, der bei allen Beteiligten sicher in bester Erinnerung bleiben wird.

Jahresversammlung

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr treffen sich die Abgeordneten von den Mitgliedsgemeinden zur 86. Generalversammlung. VSVP-Präsident Rolf Niggli ist ebenfalls anwesend und wird herzlich begrüsst. Als Stimmenzähler werden Peter Kaupp, VAPKO-Ehrenpräsident, sowie Barbara Zoller, VAPKO-Instruktorin, gewählt. Die noch Präsidentin führt die Versammelten gewohnt sicher durch die Traktandenliste.

Die Jahresberichte der Präsidentin und des Kursleiters werden mit Applaus verdankt. Monika Ackermann, VAPKO-Kassiererin, erläutert die Jahresrechnung, die zu keinen Diskussionen führt. Der Antrag der anwesenden Revisoren Rosemarie Kuhn und Peter Kaupp, auf Annahme der Rechnung und Déchargeerteilung an den Vorstand, werden ohne Gegenstimme und Enthaltung angenommen. Wahlen: 2014 ist ein Wahljahr. Infolge verschiedener Demissionen müssen folgende Vorstandsmitglieder ersetzt werden: Präsidentin Liliane Theurillat, Vize-Präsident Hugo Ritter, Sekretär Hans-Peter Neukom (Ehrenmitglied), Internet-Verantwortlicher Jean-Claude Michel (Ehrenmitglied) und GSLI-Vertreter Erich Sager. Der Vorstand schlägt der Versammlung folgende Kandidatinnen und Kandidaten für die neu zu besetzenden Ämter vor: Hugo Ritter als Präsident (bisher Vize-Präsident), Marionna Schlatter-Schmid als Sekretärin (seit mehreren Jahren Instruktorin), Marco Gschwend als Internet-Verantwortlicher (Informatiker und Mitglied des Pilzvereins Region Einsiedeln) und als GSLI-Vertreter Lukas Diem (LM-Inspektor am Laboratorium der Urkantone). Das Amt des Vize-Präsidenten bleibt bis auf weiteres vakant. Alle vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten werden einstimmig gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden in globo wieder gewählt. Unter dem Traktandum Ehrungen wird die lange und verdienstvolle Arbeitszeit der scheidenden Vorstandsmitglieder bestens verdankt.

Fotos: Hans-Peter Neukom

Pilzkontrolleurin Liliane Theurillat trat nach zwölf engagierten Jahren
als Präsidentin der VAPKO-Region Deutschschweiz 2014 an der GV in Muri zurück.

Foto: Hans-Peter Neukom

Liliane Theurillat wird vom Vorstand zur Ehrenpräsidentin vorgeschlagen und von der Versammlung unter stehenden Ovationen gewählt. In einer treffenden Laudatio (siehe „Laudatio für Liliane Theurillat“ in dieser Rubrik) würdigt der neue Präsident Hugo Ritter die grosse Energie, Diplomatie und den enormen Kampfgeist, mit welchem sich die "gnädige Dame aus Bern" für die Belange der VAPKO während zwölf Jahren einsetzte. Ebenso dankt VSVP-Präsident Rolf Niggli der Präsidentin für die stets gute und erspriessliche Zusammenarbeit mit dem Verband.

Tagungsort 2015: Die nächste VAPKO-Tagung findet am 24. und 25. Oktober 2015 in Islikon / TG statt.
Organisatorin ist Silvana Füglistaler, VAPKO-Aktuarin.

Pilzvergiftungen 2014

Katharina Schenk-Jäger, Ärztin, Verbandstoxikologin des VSVP und Pilzexpertin vom Tox-Zentrum, berichtet über die beim Tox-Zentrum registrierten Pilzvergiftungen. Bis anfangs Oktober 2014 seien 520 Anfragen wegen Problemen zu Pilzen eingegangen, davon 459 zu Expositionen mit rund 350 Betroffenen. Darunter wurden auch drei Vergiftungen mit potenziell tödlich giftigen Knollenblätterpilzen (positiver Amatoxinnachweis) registriert. Betroffen waren eine Einzelperson und ein Ehepaar. Dank einer angemessenen medizinischen Behandlung in den darauffolgenden Tagen, haben sich die Patienten glücklicherweise erholt.

Ebenfalls eine schwere Vergiftung ereignete sich mit Grünlingen (Tricholoma equestre). Der Verlauf sei typisch gewesen. Die Symptome traten nach mehreren kurz hintereinander genossenen Mahlzeiten auf. Leider suchte der Betroffene keine Pilzkontrollstelle auf! Hier hätte der Kontrolleur den Sammler bestimmt auf die seit 2001 bekannten heimtückischen Vergiftungssymptome (Rhabdomyolyse = Auflösung der quergestreiften Muskelfasern) durch den Grünling aufmerksam gemacht. Bemerkenswert ist auch, dass sich dieses Jahr mehrere Vergiftungen durch den Pantherpilz (Amanita pantherina) ereigneten. Dieser giftige Doppelgänger ist von Laien nicht so einfach vom ähnlichen essbaren Perlpilz (A. rubescens) zu unterscheiden. Zum Schluss macht Katharina Schenk-Jäger alle Pilzkontrolleure und Notfallpilzexperten, die bei Pilzvergiftungen zum Einsatz kommen, auf ihre Schweigepflicht aufmerksam: Informationen zu Pilzvergiftungen und Patienten unterliegen der Schweigepflicht.

Nachdem keine weiteren Meldungen zum Traktandum "Verschiedenes" eingegangen sind, schliesst die Vorsitzende um 10.45 Uhr die GV und lädt zum vom Kanton Bern gespendeten Apéro und dem anschliessenden Mittagessen ein.

Während des Apéros überbrachte Beatrice Struchen, Grossratspräsidentin des Kantons Bern, Grüsse des Kantons. In ihrer Rede erwähnte sie die Wichtigkeit der Pilzkontrolle für die Schweizer Bevölkerung. In guter Erinnerung als Kind seien ihr die jeweiligen Besuche mit ihren Eltern beim Genfer Pilzkontrolleur. "Der damalige Kontrolleur wusste immer spannendes und interessantes zu den gesammelten Pilzen zu berichten. Gespannt war ich jeweils auch, ob alle Pilze in der Küche verwendbar waren", erzählt Beatrice Struchen. Sie wünscht der VAKO weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Kasten

Pilzfunde melden, sammeln und auswerten

Von Pilzfundlisten zum nationalen Datenzentrum für Pilze – welche Daten werden von wem für wen gesammelt und ausgewertet? Solche und weitere Fragen beantwortete Beatrice Senn-Irlet, Mykologin der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf, in ihrem spannenden Referat an der VAPKO-Tagung in Muri.

Im Jahre 1992 (CBD, Rio) hat sich auch die Schweiz verpflichtet, die Biodiversität zu sichern und zu schützen. Dazu gehört auch die hiesige Pilzflora. Fundmeldungen zu einheimischen Pilze sammelt das nationale Datenzentrum für Pilze SwissFungi. Dank der Freiwilligenarbeit zahlreicher Amateurmykologen können zu den Höheren Pilzen überhaupt flächendeckende Angaben wie die der Artenvielfalt, der geographischen Verbreitung, der Begleitvegetation sowie räumliche und zeitliche Veränderungen gemacht werden. Diese Daten geben den Behörden wichtige Hinweise auf Vorkommen schutzbedürftiger Arten und dienen der Beratung in der Umsetzung des Artenschutzes. Es hat sich gezeigt, dass die bisherigen Daten, über 500 000 zu rund 7000 Pilzarten, für unterschiedliche Fragestellungen ausgewertet werden konnten. Mit Modellberechnungen werden potentielle Verbreitungsgebiete gezeichnet, Substratlisten helfen bei der Bestimmung und zeitliche Auswertungen zeigen, in welchen Regionen gerade Giftpilze Hochsaison haben. Zusammen mit ähnlichen Daten aus anderen europäischen Ländern konnte in einer wissenschaftlichen Studie gar dargestellt werden, wie sich die Erscheinungszeit vieler Pilzarten in den letzten 40 Jahren geändert hat. So zeigten Beobachtungen hierzulande, dass die Pilzsaison in den letzten Jahren früher begann und später endete – also länger wurde. Am Schluss ihres interessanten Vortrages erwähnte Beatrice Senn-Irlet noch, dass man beim Bestimmen von Pilzarten für den Kartierungsatlas genau hinschauen sollte. Als Beispiel zählt sie verschiedene Arten von Eierschwämmen (Cantharellus) auf (siehe Fotos).

Amethyst-Eierschwamm (C. amethysteus)

Aprikosen-Eierschwamm (C. friesii)

Bereifter Eierschwamm (C. subpruinosus)

Fotos: Max Danz

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