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Frühlingszeit – Morchelzeit

 

26 April 2010

Die Suche nach Morcheln ist manchmal von zweitrangiger Bedeutung. Freude macht das sorglose Spazieren durchs Holz und das Beobachten im Laub des Vorjahres und unter den Blättern die sich eben entfaltet haben.

Bestimmt entdeckt man dabei immer etwas! Und wenn es Morcheln sind, mischt sich zur Freude die Genugtuung sie entdeckt zu haben.

Braune Speisemorchel - Fotograph: Hans Mauch

Vor 2000 Jahren kannte Plinius bereits die Morcheln und nannte sie "Schwämme". Südlich des Gotthards heissen sie heute noch so (spugnole), während in deutschen Landen vor einem halben Jahrtausend neben dem Wort "Morillen" (französisch: morille) der Ausdruck "Morchel" aufkam. Das gleiche Wort wurde ursprünglich für Möhre, Mohrrübe ("wildes Gemüse") verwendet.

Mehr über diesen Wunderpilz erfahren Sie im 15. Brief von Vetter Xanders .


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